"Huffington Post" gewinnt Pulitzerpreis

Jetzt ist die "Huffington Post" endlich auch im anerkannten Journalisten-Himmel: Am Montag hat sie einen der begehrten "Pulitzer"-Preise gewonnen.

Text: Anja Janotta

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Jetzt ist die "Huffington Post" endlich auch im anerkannten Journalisten-Himmel: Am Montag hat sie einen der begehrten "Pulitzer"-Preise gewonnen. Die Internet-Ausgabe gewann den mit 10.000 Dollar dotierten Preis in der Kategorie "National Reporting" für eine Reportage über die emotionalen und physischen Nachwirkungen bei Irak-Veteranen.

Den renommiertesten Preis in der Kategorie "Dienst an der Öffentlichkeit" erhielt der "Philadelphia Inquirer". Die Columbia-Universität ehrte mit dem Preis die Berichterstattung über tiefgreifende Gewalt von Jugendlichen an öffentlichen Schulen. Durch die Berichterstattung seien Reformen vorangetrieben worden, die die Sicherheit von Lehrern und Schülern verbessern sollen, lobte die Jury. Den Preis in der Sparte "Breaking News" erhielten die Journalisten der "Tuscaloosa News" (Alabama) für ihre weitgreifende Abdeckung der Auswirkungen eines verheerenden Tornados. Ein weiteres Online-Portal wurde ausgezeichnet: Politico erhielt den Preis in der Kategorie "Editorial Cartooning".

Die Pulitzer-Preise, die in diesem Jahr zum 96. Mal vergeben werden, sind die höchsten Medienpreise in den USA und zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen für Schriftsteller, Dichter und Komponisten. Sie werden in 21 Kategorien ausgeschrieben und sind mit jeweils 10.000 Dollar dotiert. dpa/aj


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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