Messenger-Funktion :
Im Laden mit Facebook zahlen statt mit Portemonnaie

Findige Leute haben Hinweise darauf gefunden, dass Facebook eine Payment-Funktion einführt und damit Diensten wie Apple Pay Konkurrenz machen will. Könnte das stimmen?

Text: Annette Mattgey

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Findige Leute haben Hinweise darauf gefunden, dass Facebook eine Payment-Funktion einführt und damit Diensten wie Apple Pay Konkurrenz machen will. Darüber schreibt das US-Branchenmedium "The Information". Grundsätzlich hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg schon vor längerer Zeit dazu geäußert, langfristig an Bezahllösungen zu arbeiten. Im vergangenen Jahr war es denn auch soweit: Per Messenger und einer geladenen Geldkarte lassen sich Zahlungen unter Freunden begleichen. Da ist Facebook bei weitem nicht der einzige Anbieter. Auch Snapchat verfügt über solch einen Service, für den das Unternehmen eigens einen skurrilen Youtube-Spot aufgenommen hat.

Dass Facebook seinen Chatdienst zu einem mobilen Bezahldienst im stationären Handel aufmotzen will, hält auch das Portal "Mobilbranche.de" für plausibel - und verweist darauf, dass Messenger-Chef David Marcus ausreichend Expertise aus seiner Arbeit bei Paypal hat. 2014 kam er dann zu Facebook. Redakteur Fritz Ramisch sprach dazu mit dem Payment-Experten Maik Klotz. Er glaubt noch am ehesten an eine Click& Collect-Lösung, bei der online bestellte Waren in einem Ladengeschäft abgeholt werden können. Insofern würde eine solche Lösung die Bestrebungen von Facebook unterstützen, den Social Commerce via Facebook zu forcieren.


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Das Schwesterblatt LEAD digital begleitet sie seit 2011 treu online und versucht, dafür ordentlich Buzz bei Facebook und Twitter zu machen. Ausflüge zu W&V sind durchaus willkommen, insbesondere wenn es um Kampagnen und Karriere-Themen geht.



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