Im vergangenen Herbst startete Bird einen ersten Testlauf in Bamberg. Bird holt jeden Abend ab 21 Uhr alle E-Scooter ab, lädt sie auf, reinigt und repariert sie gegebenenfalls auch. Jeden Morgen um ca. sieben Uhr parkt Bird sie an strategischen und sicheren Orten, bereit zur erneuten Nutzung. Tagsüber sind so genannte "Bird Watcher" unterwegs, die behindernd abgestellte Roller aufräumen.

Die Firma experimentiert unter anderem in San Francisco und Barcelona auch mit der Möglichkeit für Nutzer, die E-Tretroller auf monatlicher Basis zu mieten. Insgesamt hat Bird mehrere Hunderttausend Fahrzeuge im Einsatz.

Bird wurde vor rund zwei Jahren von einem früheren Manager der Fahrdienst-Vermittler Lyft und Uber, Travis VanderZanden, gegründet. Die Firma mit Sitz in Santa Monica wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde laut Medienberichten mit 2,5 Milliarden US-Dollar (2,26 Mrd Euro) bewertet.

In Deutschland waren E-Tretroller erst im Juni zugelassen worden. Im Markt sind bereits mehrere Vermiet-Anbieter wie Circ, Tier, Voi sowie der amerikanische Bird-Rivale Lime aktiv.

am/mit dpa


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W&V Redaktion
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