Keine Online-Werbung mehr beim Wort & Bild Verlag

Der Wort & Bild Verlag hat erst einmal genug von Online-Werbung. "Display-Werbung zu Niedrigstpreisen mit zusätzlichen hohen Rabatterwartungen erlauben kein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis", so Hartmut Becker, Herausgeber und Geschäftsführer.

Text: Franziska Mozart

Der Wort & Bild Verlag hat erst einmal genug von Online-Werbung. "Display-Werbung zu Niedrigstpreisen mit zusätzlichen hohen Rabatterwartungen erlauben kein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis", so Hartmut Becker, Herausgeber und Geschäftsführer. Ab 1. Januar 2012 wird es auf den Portalen www.apotheken-umschau.de, www.baby-und-familie.de, www.seniorenratgeber.de und www.diabetes-ratgeber.net keine Werbung mehr geben.

Neue Werbeplätze werden nicht mehr verkauft. Die Marktsituation sei zu intransparent, um das Preisgefüge richtig zu bewerten, so der Verlag. Vermarktet werden die Portale von der Anzeigenabteilung des Wort & Bild-Verlages. Wie das Geschäftsmodell für die Internetseiten in Zukunft aussehen soll, steht noch nicht fest. "Wir haben uns daher dazu entschlossen, über ein neues Geschäftsmodell nachzudenken", so Becker.

Im Print-Bereich führt die "Apotheken-Umschau" den Markt der Apotheken-Medien mit einer IVW-geprüften verbreiteten Auflage von 9.960.658 Exemplaren an. Online kommt das Portal laut AGOF auf 1,03 Millionen User und liegt damit deutlich hinter dem Onmeda Gesundheitsportal vonr Axel Springer.