Untersagte Werbung :
Künstler darf auf Twitter nicht mit Trump werben

Kunst mit Donald Trump ist offenbar nicht mehr salonfähig. Twitter hat dem Künstler Thomas Baumgärtel die Verbreitung eines satirischen Bildes  Donald Trump untersagt. Er hatte es für Werbzwecke benutzt.

Text: Anja Janotta

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Twitter wollte dieses Motiv nicht bewerben.
Twitter wollte dieses Motiv nicht bewerben.

Kunst mit Donald Trump ist offenbar nicht mehr salonfähig. Twitter hat dem Künstler Thomas Baumgärtel die Verbreitung eines satirischen Bildes mit US-Präsident Donald Trump in einer Werbekampagne untersagt. Auf dem Bild hatte der als Bananensprayer bekannte Künstler Trump einem Affen ähnlich mit einer Banane im Mund dargestellt. Der Kurznachrichtendienst lehnte die Verwendung des Tweets mit dem Bild auf Twitter Ads ab - mit dem Hinweis auf Richtlinien zu "Hass, heikle Themen und Gewalt". Baumgärtels Tweet selbst ist nach wie vor da.

Baumgärtel reagierte empört. Es könne ja sein, dass es sich um einen Irrtum handele. Sollte dem aber nicht so sein, betrachte er den Fall als Zensur und Einschränkung der Kunst- und Meinungsfreiheit. "Da wird mir Angst und Bange", sagte der 56 Jahre alte Graffiti-Künstler. Twitter wollte den Fall am Montag zunächst nicht kommentieren. (dpa)


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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