Yahoo :
Marissa Mayer ließ Mitarbeiter im Home-Office kontrollieren

Einige Yahoo-Mitarbeiter missbrauchten das Privileg der Heimarbeit - ist Marissa Mayer überzeugt. Deshalb ließ sie die Logins in das Yahoo-System überprüfen.

Text: Uli Busch

- 4 Kommentare

Vergangene Woche strich die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer ihren Mitarbeitern das Home-Office. "Geschwindigkeit und Qualität werden oft vernachlässigt, wenn wir von zu Hause arbeiten," hieß es im Memo an die Mitarbeiter. Nun wurde bekannt, dass die Yahoo-Chefin im Vorfeld dieser Entscheidung die Heimarbeit ihrer Angestellten kontrollieren ließ.

Wie Allthings Digital  und Techworld berichten, soll Mayer das Gefühl gehabt haben, dass die Yahoo-Mitarbeiter das Privileg der Heimarbeit missbrauchen. Deshalb ließ sie die Logins in das Yahoo-System auswerten. In einem Meeting präsentierte sie das Ergebnis: Einige Mitarbeiter hatten sich nicht oft genug eingeloggt. Für Mayer ein Beweis, dass diese nicht wirklich von Zuhause aus arbeiteten. Ihre Konsequenz: Künftig müssen wieder alle an ihren Schreibtischen im Büro sitzen.


4 Kommentare

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Anonymous User 5. März 2013

Na, Frau Mayer, schlägt da wieder der Kontrollzwang zu?

Anonymous User 4. März 2013

Das Problem ist, dass scheinbar zu viele Mitarbeiter arbeiten MÜSSEN anstatt arbeiten zu WOLLEN! Frau Mayer sollte sich einmal Gedanken über die Motivation ihres Teams machen! Wenn diese Motivation stimmt, dann ist es vollkommen egal, von wo aus die Leute arbeiten!

Anonymous User 4. März 2013

Liebe Elke H,
wieso ist das trauig?
im Artikel heisst es doch: "Geschwindigkeit und Qualität".
Offenbar ist demnach auch die erwartete Arbeitsleistung schlechter geworden.

Denn, wenn diese Kontrollmechanismen, verboten würden, müsste man auch jedem Betrieb untersagen Stempeluhren einzusetzen.

Anonymous User 4. März 2013

Traurig.

Und wieder sind wir bei der alten Frage: Zählt am Ende die geleistete Stundenanzahl oder das Ergebnis?

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