Red Indians Publishing :
Michael Köckritz startet Ramp-tv

Am 7. März geht die runderneuerte Ramp-Website an den Start - wesentlicher Bestandteil wird dann Bewegtbild sein. Für zusätzlichen Schub soll eine Kooperation mit Microsoft sorgen.

Text: Manuela Pauker

Am 7. März geht die runderneuerte Website des opulenten Auto-Kultur-Magazins "Ramp" aus dem Hause Red Indians Publishing an den Start. Wesentlicher Bestandteil von Ramp-Magazin.de wird dann Ramp-tv sein: ein Videoportal, in dem die Hochglanzbilder aus Ramp und dem Fashion-Ableger Ramp Style laufen lernen. "Wir werden konsequent multimedial", beschreibt Michael Köckritz, Geschäftsführer und Chefredakteur, sein Vorhaben. Fünf bis sechs der kleinen Filme gibt es zu Beginn pro Monat, später sollen zwei bis drei Filme hinzukommen. Gemacht werden die Clips von einem Mix "aus jungen Wilden und erfahrenen Profis", so Köckritz. Dazu zählen Producer Chris Kippenberger, Werbefilmer Thomas Caspari, Regisseur Ulf Thomas, die Filmemacher Jörg Bundschuh und Roman Kuhn sowie Fotograf Richard Walch. Mit Köckritz produzieren sie moderne Roadmovie-Storys, in denen "faszinierende Autos in einer spannenden Welt unterwegs" sind.

Für zusätzlichen Schub soll eine Kooperation mit dem Internet-Riesen Microsoft sorgen. Im April geht die Subdomain Ramp.msn.de online. Der Deal mit dem Internet-Portal garantiere zwei Millionen Page-Impressions und mache die Marke Ramp "in den Premiumzielgruppen" bekannter, hofft Köckritz. Bei den potenziellen Werbekunden habe das Angebot reges Interesse ausgelöst. Insbesondere die Tatsache, dass Geschichten "im besten Sinne reizvoll, effektiv und wirksam über alle relevanten Kanäle" gespielt werden können, lasse so manche Marke aufhorchen – gerade aus dem Luxus-Bereich. Im Zentrum stehe aber nach wie vor Print. Ein Indiz dafür: Die Frequenz der beiden Blätter wird in diesem Jahr gesteigert – Ramp kommt künftig sechsmal, Ramp Style viermal.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde