Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind teamübergreifend. In die Chats lassen sich Emojis, Videos oder Grafiken einbinden. Mit einem Mausklick kann man auch Video-Chats mit mehreren Mitarbeitern starten. In der Grundeinstellung sind alle Beiträge innerhalb eines Teams für alle einsehbar, es gibt aber auch die Möglichkeit, sich privat zu unterhalten. Newsfeeds etwa aus Twitter lassen sich übersichtlich einfügen. Entwicklern will Microsoft über die Zeit der Preview-Phase die Möglichkeit geben, weitere Werkzeuge in die Software zu integrieren.

Hier ein Vorstellungsvideo:

Mit der Software tritt Microsoft direkt gegen den kleineren Konkurrenten Slack an, an dem die Redmonder zuvor schon Übernahme-Interesse gezeigt hatten. Ähnlich wie Slack soll Microsoft Teams die Flut der E-Mails eindämmern, unter der viele Arbeitnehmer zu leiden haben. Erst vergangenen Monat startete Facebook seinen ähnlich positionierten Dienst "Workplace by Facebook", über den Mitarbeiter eines Unternehmens fast wie bei Facebook für den Privatanwender kommunizieren können.

Microsoft Teams soll ab sofort als Vorschau-Version in 181 Ländern und in 18 Sprachen verfügbar sein. Der offizielle Marktstart ist für das erste Quartal 2017 geplant. Microsoft versicherte am Mittwoch, dass alle Daten zu jeder Zeit verschlüsselt seien. Die Software soll auf allen Plattformen, von Windows über Mac bis hin zu Android und iOS sowie über das Web laufen. (mit dpa)


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W&V Redaktion
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