Pläne für die Werbeplattform :
Neue iAd-Strategie: Apple hält sich zurück

Der US-Konzern Apple ändert laut einem Medienbericht seine Strategie für die Handywerbeplattform iAd.

Text: W&V Redaktion

Der US-Konzern Apple ändert laut einem Bericht von "Buzzfeed" seine Strategie für die Handywerbeplattform iAd. Das Unternehmen plant angeblich sein hauseigenes Sales-Team abzubauen und auch keine Kampagnen mehr inhouse zu entwickeln. Die Publisher sollen dann einige Aufgaben übernehmen und mit Hilfe der überarbeiteten Plattform selbst ihre Werbeplätze verkaufen. Der mögliche Vorteil für sie wäre, dass das Geld zu 100 Prozent an die Publisher fließen würde. Apple arbeitet anscheinend an einer automatisierten Lösung. 

Apple hatte iAd im Jahr 2010 gestartet - mit hohen Erwartungen. Zu den ersten internationalen Kunden gehörten unter anderem Marken wie Unilever und Disney. Das Unternehmen sprach bei der Vorstellung der ersten 18 Partner von einem gesicherten Werbevolumen in Höhe von 60 Millionen US-Dollar für das 2. Halbjahr 2010. Allerdings zogen gerade auch die Werbekunden in Europa nicht immer mit. Viele Unternehmen beklagten sich unter anderem über die hohen Preise und Apples zu starkes Eingreifen.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.