Anschlag :
Nizza: Soziale Netzwerke bieten Unterstützung an

Nach dem Anschlag in Nizza dienen soziale Netzwerke als Hilfe-Plattformen: Facebook aktiviert den Sicherheitscheck, Google versorgt die Franzosen mit Infos.

Text: W&V Redaktion

Facebook hat in Frankreich den "Safety Check" aktiviert.
Facebook hat in Frankreich den "Safety Check" aktiviert.

Nach dem Anschlag in Nizza dienen soziale Netzwerke als Hilfe-Plattformen: Internet-Nutzer konnten mit dem Schlagwort #PortesOuvertesNice (offene Türen Nizza) nach Zuflucht suchen. Unter anderem auf Twitter wurde der Hashtag in der Nacht zum Freitag tausendfach verbreitet. Einwohner von Nizza boten anderen eine Unterkunft an, damit diese nach dem Anschlag nicht auf der Straße bleiben mussten. Der Hashtag wurde von Dutzenden auch dazu genutzt, um tatsächlich oder vorgeblich vermisste Bekannte ausfindig zu machen. Nach den Terroranschlägen von Paris im November hatte bereits der Hashtag #porteouverte die Runde gemacht, um Auswärtigen einen Unterschlupf anzubieten.

Twitter sammelt mittlerweile auf einer speziellen "Moments"-Seite Nachrichten zu diesem Ereignis.

Auf Facebook wiederum können die Menschen in der Region ihren Freunden mitteilen, ob sie in Sicherheit sind. Das Netzwerk aktivierte in der Nacht zum Freitag die entsprechende Funktion. Unter anderem wies die Präfektur des Departements Var auf den Sicherheitscheck hin, nachdem ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war.

Google ermöglicht über die Funktion Hangout kostenlose Anrufe nach Frankreich. Außerdem versorgt das US-Unternehmen über den Dienst Google Now User, die sich in der Region Nizza aufhalten, mit Informationen der französischen Regierung und der Sicherheitsbehörden. 


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