Edelman-Studie :
Nutzer vertrauen Suchmaschinen mehr als dem Social Web

Nachrichten verbreiten sich rasend schnell über soziale Netzwerke. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen diesen Quellen auch glauben, wie eine internationale Edelman-Studie zeigt.

Text: Uli Busch

19. Feb. 2013 - 1 Kommentar

Nachrichten verbreiten sich rasend schnell über soziale Netzwerke. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen diesen Quellen auch glauben. Wie das Trust Barometer 2013 der PR-Agentur Edelman zeigt, vertrauen knapp 60 Prozent der Menschen weltweit traditionellen Medien, wenn es um News und allgemeine Informationen geht. Infos aus dem Social Web halten dagegen fast 20 Prozent weniger (41 Prozent) für vertrauenswürdig. Und wirklich überraschend: Nachrichten und Informationen, die die Nutzer über Suchmaschinen erhalten, glauben 58 Prozent der Befragten - und damit genauso viele wie den traditionellen Medien.

Weiterhin unterscheidet die internationale Studie zwischen Industrieländern und Schwellenländern. Dabei fällt auf, dass die Menschen aus Ländern, die sich gerade in einen wirtschaftlichen Aufstieg befinden, besonders den Infos, die Suchmaschinen ausspucken, glauben (71 Prozent). Generell ist das Vertrauen in Nachrichten aus dem Netz in diesen Nationen höher: 58 Prozent glauben auch Informationen, die sie via Social Media erreichen.


1 Kommentar

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Anonymous User 20. Februar 2013

Führt das eine nicht zum anderen? Wenn sich eine Nachricht im Social Web verbereitet und interessant ist, wird sie doch von den Suchmaschinen aufgegriffen und angezeigt...

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