Der früheren Google-Managerin Mayer, die vor rund vier Jahren als Reformerin kam, war es nicht gelungen, die Werbeerlöse in Schwung zu bringen. Zugleich hob sie hervor, dass in neuen Bereichen wie Videowerbung und Anzeigen auf mobilen Geräten die Umsätze um ein Viertel auf gut eine halbe Milliarde Dollar zulegten.

Angesichts des laufenden Verkaufs könnten es die letzten Quartalszahlen von Yahoo als eigenständiges Unternehmen sein. Nach Medienberichten geht der Verkaufsprozess auf die Zielgerade. Als aussichtsreichster Anwärter gilt der Telekommunikations- und Medienriese Verizon. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen gab es keine neuen Angaben dazu.

Yahoo hatte sich zum Verkauf gestellt, nachdem es nicht gelungen war, die Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba steuerfrei für die Aktionäre abzuspalten. Nun soll das Kerngeschäft ausgelagert werden. Nach einem Medienbericht gab es für das Web- Geschäft mehrere Gebote in Höhe von fünf Milliarden Dollar und mehr. (dpa)


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W&V Redaktion
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