Vergleichtest :
Ranking: Die besten Musikstreamingdienste

Die Stiftung Warentest hat elf Musikstreamingdienste unter die Lupe genommen. Der Testsieger kommt aus Deutschland - und ist alles andere als ein Digitalunternehmen ...

Text: W&V Redaktion

Juke kommt auf die beste Note.
Juke kommt auf die beste Note.

Die Stiftung Warentest hat elf Musikstreamingdienste unter die Lupe genommen. Der Testsieger kommt aus Deutschland - und ist alles andere als ein Start-up: Das Media-Markt-Angebot Juke schneidet mit der Note 1,8 am besten ab. "Sehr großes Repertoire mit kleineren Lücken bei Hip-Hop und Dance", lautet das Urteil der Verbraucherschützer.

Marktführer Spotify dagegen kommt nur auf ein "befriedigend" - hier störten sich die Tester vor allem an "sehr deutlichen Mängeln in den AGB und der Datenschutzerklärung". Dasselbe gilt auch für Amazon Prime Music. Weil die Musikauswahl dazu noch "schwach" sei und "deutliche Lücken bei Dance, Klassik und aktuellen Charts" aufweise, landet Amazon auf dem letzten Platz.

Und so hat die Stiftung Warentest benotet:

  1. Juke (Note 1,8)
  2. Deezer Music (Note 2,1)
  3. Tidal (Note 2,1)
  4. Aldi life Musik (Note 2,5)
  5. Apple Music (Note 2,5)
  6. Napster (Note 2,5)
  7. Spotify (Note 2,6)
  8. Google Play Music (Note 2,7)
  9. Microsoft Groove (Note 3,1)
  10. Qobuz Music (Note 3,6)
  11. Amazon Prime Music (Note 3,8)

Die Tester berücksichtigten zunächst vier Faktoren: Repertoire, Hörqualität, Service und Bedienung. Wegen Mängeln bei Datenschutz und AGB konnten die Ergebnisse um bis zu einer Note nach unten korrigiert werden. Die ganze Geschichte ist in der September-Ausgabe von "test" und im Netz erschienen.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.