Schneller werden: "FTD" verschmilzt Print- und Online-Redaktion

Die Financial Times Deutschland" rückt Print- und Online-Redakteure näher zusammen. Nun entscheidet Nachrichtenchef Benninghoff, welche Themen wo gespielt werden. Weitere Personalien sollen die Neuordnung unterstützen.

Text: Anja Janotta

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Keine Trennung mehr: Die "Financial Times Deutschland" legt Print- und Online-Redaktion zusammen. Nun wird im Vorfeld entschieden, welche Themen auf welchen Medienkanälen gespielt werden. Nachrichtenchef Dirk Benninghoff - seit März in diesem Amt - soll diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Fachressortleiter übernehmen. "Damit unterliegen die Nachrichtenströme bei  der FTD künftig einer Dramaturgie, die die Kanäle Print, Website und Mobile prioritätsfrei und ausschließlich nutzungsorientiert mit  Inhalten versorgt," heißt es von der G+J-Tochter.
 
Den Nachrichtenbereich unterstützen sollen Joachim Dreykluft und Philipp Jaklin, die Benninghoff als Stellvertreter zur Seite gestellt werden. Auch ein neuer Digital-Chef wird installiert: Jan Schnoor  - zuvor war er Mitglied der Redaktionsleitung bei bild.de - wird ab 1. August als Digital-Chef im Range eines Ressortleiters die digitalen Präsentationsformen der redaktionellen Inhalte der "FTD" weiterentwickeln. Er berichtet direkt an die Chefredaktion.
 
 Man könne so die Stärken der "FTD" besser in Szene setzen, sagt der stellvertretende Chefredakteur Sven Oliver Clausen. "Die Leser unserer
 digitalen Medien können so noch schneller bedient werden, unsere Print-Leser erhalten mehr Analyse und Hintergrund."
 


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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