Im ersten Halbjahr hatte Sixt den Umsatz um elf Prozent auf 1,18 Milliarden Euro gesteigert und den Gewinn vor Steuern auf 326 Millionen Euro verdreifacht. Sogar ohne die 196 Millionen Euro aus dem DriveNow-Verkauf wäre der Gewinn um 26 Prozent gestiegen.

Die wichtigsten Treiber seien das Wachstum im Tourismusgeschäft und die bessere Auslastung der Fahrzeuge, sagten Firmenpatriarch Sixt und Finanzvorstand Julian zu Putlitz. Der Auslandsumsatz legte um 18 Prozent zu. Im weltweit größten Vermietmarkt USA habe Sixt inzwischen 54 Stationen, in Denver, Chicago und auf Hawaii würden weitere eröffnet. 2021, spätestens 2025 wolle Sixt in den USA mindestens eine Milliarde Dollar Umsatz und so hohe Gewinnmargen wie in Europa machen.

Weder der starke Dollarkurs noch der Absturz der türkischen Lira wirkten sich nennenswert auf die Gewinne aus, sagte zu Putnitz. Der Franchise-Partner in der Türkei profitiere eher von der schwachen Lira und zahle annähernd sechs Prozent vom Umsatz an Sixt.

Im Gesamtjahr 2018 erwarte er einen "deutlichen" Umsatz- und Gewinnanstieg. Eine genauere Prognose wollte er nicht geben. Aber bislang gehe es im In- und Ausland, in Vermietung und Leasing, im Privat- und im Geschäftskundengeschäft aufwärts: "Wir sind sehr optimistisch."

am/dpa


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Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 


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