Für Snap geht es darum, sich als attraktive Adresse für Online-Werbung neben Facebook und Google zu etablieren. Gerade nach den jüngsten Ankündigungen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, den Algorithmus erneut zu verändern, lohnt sich ein Blick auf die Stärken und Schwächen von Snapchat. Um Marken und Medien zu überzeugen, startet Snapchat nicht nur eine Charme-Offensive gegenüber Publishern, sondern rüstet auch technisch auf. Im vergangenen Jahr ging ähnlich wie bei der Konkurrenz eine automatisierte Auktionsplattform für Anzeigenplätze online. Über sie sei zuletzt 90 Prozent der Werbung verkauft worden, sagte Spiegel.

Snapchat war vor allem mit von alleine verschwindenden Fotos bei jungen Nutzern populär geworden, will aber darüber hinaus zum Ort werden, an dem Menschen Bilder von ihrem Tag mit Freunden teilen. Zugleich versucht sich Snapchat als Plattform für Medieninhalte. "Snapchat Discover" hat inzwischen fünf deutsche Medienhäuser von sich überzeugen können.

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am/dpa


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W&V Redaktion
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