Halloween 2017 :
So bereitet sich Rewe auf die Zombie-Apokalypse vor

Rewe nutzt Halloween, um kreativ für seinen Online-Lieferservice zu werben. Das Motto: Es gibt Tage, an denen man besser von zu Hause aus einkauft.

Text: Nadia Riaz

"Unsere Profis liefern auch unter schwierigen Bedingungen", schreibt Rewe auf ihrer Aktion-Seite.
"Unsere Profis liefern auch unter schwierigen Bedingungen", schreibt Rewe auf ihrer Aktion-Seite.

Händler Rewe investiert viel, um in Zeiten der Digitalisierung für seine Kunden relevant zu bleiben. Seit drei Jahren kümmert sich darum eine eigene Einheit, die Rewe Digital. Jetzt hat sich der Konzern eine witzige Halloween-Aktion ausgedacht, um vor allem den Online-Lieferservice zu bewerben.

Die Idee hinter der Werbeaktion: Es gibt Tage, an denen man besser von zu Hause aus einkauft:

Um auf die Zombie-Apokalypse am 31. Oktober vorbereitet zu sein, kann man auf der Rewe-Website ein Zombie-Kit bestellen. Das Unternehmen empfiehlt: Am Tag des Grauens vorsichtig nachschauen, wie viele Untote vor der Tür herumlungern. Je nachdem, wie schlimm die Lage ist, kann man ein Überlebenspaket auswählen. Der angebliche "Bestseller": "Mist, es sind zu viele". Der Inhalt: 10 Dosen Chili con Carne, 10 Dosen Ravioli, 10 Dosen Erbseneintopf, 10 Dosen Tomatensuppe, 10 Dosen Baked Beans, 10 Packungen Knäckebrot, 5 Packungen Toilettenpapier, 5 Packungen Pflaster, 5 Flaschen Dr. Beckmann Blut und Eiweiß Fleckenlöser, 10 Kerzen, 10 Instant-Kaffee, 10 H-Milch, 5 Lufterfrischer, 10 Müllsäcke, 5 Kisten Wasser.

Daneben gibt es Varianten für harmlosere Situationen, "Ein Zombie" und "Eine Horde Zombies".

Außerdem findet man Rezepte, z.B. für Gerichte mit "altem Brot" oder Erfrischungsdrinks. Lustig sind auch die erfundenen häufig gestellten – gebrüllten – Fragen wie "Ist mein Nachbar ein Zombie?" und "Was sagt die Bundesregierung dazu?" oder "Wie kommt der Fahrer an den ganzen Zombies vorbei?"


Autor:

Nadia Riaz

Nadia Riaz ist seit Juni 2017 bei W&V und Kontakter. Vorher studierte sie Kommunikationswissenschaft, Europäische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universität Bamberg. Interessiert sich vor allem für Agenturthemen und kreative Kampagnen. In der Freizeit liest sie am liebsten ganz viele Bücher.