In Deutschland kann sie zum Start nur im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom genutzt werden. Apple Watch und iPhone müssen beim selben Mobilfunkanbieter sein - das macht die Variante "Cellular" derzeit für Kunden anderer Anbieter weniger attraktiv. Bisherigen Angaben zufolge ist auch kein Roaming möglich, selbst in anderen europäischen Ländern, wo es kostenlos wäre.

Und dann ist das noch der Preis: Die sparsamste Ausführung geht los bei 450 Euro - teurer wird es dann je nach Armband und Ausführung. Für Sportler gibt es Nike-Designs, die ebenfalls schon für 450 Euro zu haben sind. Die Ausführung Hermes geht bei 1250 Euro los.

Was kann die Apple Watch 3?

Die Akustik ist viel besser als bei den älteren Modellen: Auch die konnten ja in der Nähe des iPhones bisher als Freisprechanlage eingesetzt werden - mit teils mäßiger Tonqualität. "Verblüfft" über die Verbesserungen der Series 3 waren beispielsweise die Kollegen von der "FAZ". Außerdem biete sie mehr Rechenleistung und arbeite so deutlich schneller.

Siri auf der Watch kann nun sprechen. Und sie ist es auch, die auf die Daten in der Cloud zugreift, wichtiges aufs Display liefert - und so langfristig dsa iPhone vielleicht doch eines Tages überflüssig macht.

310,4 Millionen Wearables werden 2017 verkauft werden, errechnet IT-Berater Gartner - etwa 17 Prozent mehr als 2016. Allein 41,5 Millionen Smartwatches sollen in diesem Jahr über den Tisch gehen, prognostiziert das Beratungsunternehmen. "Sie sind auf dem Weg, von 2019 bis 2021 neben Bluetooth-Headsets die meistverkauften Wearables zu sein", schreiben die Analysten. Für 2021 rechnen sie mit fast 81 Millionen verkauften Smartwatches. "Smartwatches sind auf dem Weg, bis 2021 das größte Umsatzpotenzial aller Wearables zu haben", sagt Angela McIntyre, Research Director bei Gartner.

 


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.