USA :
So witzig kommentieren Marken und Promis die Sonnenfinsternis

Die USA standen am Montag ganz im Zeichen der totalen Sonnenfinsternis. Sogar ein Baby trägt nun den Namen "Eclipse". Das Netz hat das Großereignis enthusiastisch begleitet.

Text: Annette Mattgey

McDonald's Beitrag zur Sonnenfinsternis.
McDonald's Beitrag zur Sonnenfinsternis.

Ein neues Baby und ein alter Song - das sind nur zwei der Kuriositäten rund um die Sonnenfinsternis, die am Montag in den USA stattgefunden hat. Die totale Finsternis startete auf dem US-Festland um 19.16 deutscher Zeit (Ortszeit: 10.16) in Lincoln Beach in Oregon, als der Kernschatten die US-Westküste erreichte. Dabei wurde es für etwa zwei Minuten dunkel. Von dort zog die totale Finsternis dann etwa 90 Minuten lang in einem rund 100 Kilometer breiten Streifen über den Kontinent, um sich in South Carolina in den Atlantik zu verabschieden.

12 Millionen Menschen leben in der Zone, in der die totale Finsternis zu sehen war, 200 Millionen weitere eine Tagesreise entfernt. Wer nicht dabei sein konnte, hatte die Gelegenheit, den Nasa-Livestream zu verfolgen. 9,6 Mio haben bis jetzt das Video angesehen:

In South Carolina trägt ab sofort ein Neugeborenes den Namen Eclipse. Das Mädchen kam um kurz nach acht Uhr Ortszeit in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina zu Welt, einige Stunden später verdunkelte die totale Sonnenfinsternis den Himmel über dem Krankenhaus. "Das ist Eclipse!", schrieb das Greenville Memorial Hospital auf seiner Facebook-Seite und teilte dazu ein Bild des Babys in den Armen seiner strahlenden Mutti. Einen Spitznamen hat das Mädchen auch schon: "Wir werden sie wahrscheinlich Clipsey rufen", verriet Mutter Freedom Eubanks dem Sender ABC News.

Zu unerwarteten Ehren kam jetzt auch Bonnie Tylers 34 Jahre alter Megahit "Total Eclipse of the Heart". Der Hype um die totale Sonnenfinsternis in den USA hat den Song aus dem Jahr 1983 für kurze Zeit an die Spitze der US-amerikanischen iTunes-Charts gespült, weil das Lied besonders häufig runtergeladen wurde.

Sowohl Wissenschaftler als auch zahlreiche Prominente ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Meinung kundzutun. Dabei ließen sie es auch nicht an Anspielungen auf Donald Trump fehlen. Der US-Präsident verfolgte die Sonnenfinsternis auf dem Balkon des Weißen Hauses. Dabei schaute er kurz auch ohne die empfohlene Schutzbrille in den Himmel, was in einigen Medien und in den sozialen Netzwerken für Spott sorgte. Trump kam aber nicht in den Genuss der totalen Finsternis. In Washington war die Sonne nur zu 81 Prozent vom Mond verdeckt.

Auch  Moderator Thomas Gottschalk (67) twitterte aus seiner kalifornischen Wahlheimat Malibu ein verschwommenes Foto der partiell verfinsterten Sonne, die ein bisschen wie ein angebissener Apfel und damit wie das Apple-Firmenlogo aussah. Gottschalk schrieb dazu:

Gottschalk war natürlich nicht der einzige Prominente, der sich in sozialen Netzwerken zur totalen Sonnenfinsternis in Teilen der USA äußerte. Viele zeigten sich bei Instagram, Twitter und Co. mit Schutzbrille, darunter Lady Gaga, Gwyneth Paltrow und Larry King.

Inzwischen gibt es auch sehr schöne Bildergalerien mit den spektakulärsten Schnappschüssen, etwa hier bei "Futurezone". Ganz nah dran waren auch die Passagiere dieses Lufthansa-Flugs.

Die Lufthansa auf ihrem Flug von Chicago nach München:

Die spaßigsten Tweets:

Das machten Marken aus dem Event (u.a. via "Campaign"):

(mit dpa)


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".