Google+ :
Social-Media-Manager lässt sich +1 auf Handgelenk tätowieren

Philipp Steuer finanzierte sein Buch über Google+ per Crowdfunding und bedankt sich bei seinen Unterstützern mit einem Tattoo.

Text: Franziska Mozart

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"Wettschulden sind Ehrenschulden", sagte sich Philipp Steuer und ließ sich daher jetzt den Google+-Button auf sein rechtes Handgelenk tätowieren. Steuer, der Social-Media-Manager bei dem Fotobuch-Dienstleister Pixum ist, brachte im Eigenverlag ein Buch über Google+ heraus und finanzierte sein Projekt über Crowdfunding. Die Wette des 22-Jährigen mit der Geldgeber-Community lautete: "Wenn das Geld für das Buch zusammenkommt, lasse ich mir den Google+-Button tätowieren." 5.000 Euro brauchte er für "Plus Eins: Das Google+ Buch für Jedermann" und erreichte diese Summe auf der Crowdfunding-Plattform Startnext schon nach drei Tagen. Insgesamt gaben ihm seine 580 Unterstützer knapp 12.000 Euro.

Daher prangt nun ein +1 auf seinem Handgelenk. Steuer betont im Gespräch mit W&V Online, dass er aber keineswegs ein unkritischer Google-Fan sei. Vielmehr habe das Tattoo für ihn einen Bezug zu seinem Buch. In seinem Blog schreibt er, es solle anderen Menschen "Mut machen, an sich selbst zu glauben und ruhig auch mal etwas Verrücktes zu machen." In einem Youtube-Video erklärt er seine Beweggründe.

Das Buch erscheint voraussichtlich im Mai. Es ist die überarbeitete Version von Steuers erstem Buch über Google+. Darin gibt der Social-Media-Manager Tipps für Anfänger und bereits angemeldete Nutzer, etwa wie man die Interaktion auf die eigenen Postings erhöht. Erstmals erschien das Buch 2012 zum kostenlosen Herunterladen als PDF und verbuchte laut Steuers Angaben 40.000 Downloads in einem Jahr. Die neue, gedruckte Version wird es auf Amazon für 14,90 Euro und als E-Book für 7,90 Euro geben. 


2 Kommentare

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Anonymous User 16. April 2013

Lieber mal diesen netten Herrn unterstützen auch wenn er sich nichts tätowiert:
http://www.indiegogo.com/projects/this-way-lies-mayhem/

Anonymous User 15. April 2013

Na da hat er aber Glück, dass er's nicht über StudiVZ finanziert hat.
Aber wirkt eher wie eine bezahlte Anzeige der Artikel.
Zudem ich den Social Media Manager-Titel nicht mehr lesen kann. Jeder mit nem Twitter- und FB-Account nennt sich heute so…

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