Spotify startet in Deutschland

Der iTunes-Konkurrent Spotify startet nun auch auf dem duetschen Markt. An diesem Dienstag fällt der Startschuss. Gleich zu Anfang sollen 16 Millionen Songs verfügbar sein, kündigte Gründer Daniel Ek an.

Text: Anja Janotta

Der iTunes-Konkurrent Spotify startet nun auch auf dem deutschen Markt. An diesem Dienstag fällt der Startschuss. Gleich zu Anfang sollen 16 Millionen Songs verfügbar sein, kündigte Gründer Daniel Ek gegenüber der dpa an. Deutschland sei der drittgrößte Musikmarkt der Welt, deswegen wäre dies der perfekte Standort für Spotify. Allerdings ist der deutsche Lokaldienst erst der zwölfte in Europa, den die Schweden launchen, daneben ist er auch in den USA vertreten. Auf www.spotfiy.com können sich die Nutzer bereits für den Deutschland registrieren.

Bislang hat die Auseinandersetzung mit der Gema den Start verzögert. Die Verwertungsgesellschaft aber und der
IT-Fachverband Bitkom haben im Dezember vergangenen Jahres mit einer Gebührenordnung einheitliche lizenzrechtliche Grundlagen für Streaming-Dienste in Deutschland geschaffen.

Die Nutzer können bei Spotify frei wählen, welche Musik sie hören wollen und dann als im Web abonnierte Playlist bei sich abspielen. Die Daten werden über das Internet übertragen. In Deutschland soll es drei Nutzungsmodelle geben. Spotify bietet in Deutschland drei Nutzungsmodelle an. Mit Werbeeinblendungen ist das Hören von Spotify am PC unentgeltlich; 4,99 Euro kostet es im Monat, die Werbung auszublenden. Und ein Streaming auch auf andere mobile Geräte wie etwa Smartphones oder eine höhere Übertragungsqualität kosten 9,99 Euro. Spotify hat nach eigenen Angaben mehr als drei Million zahlende Nutzer für seine Dienste. aj/dpa


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.