Durch den Zukauf werde der Umsatz um mehr als 60 Millionen pro Jahr höher ausfallen, teilte Ströer weiter mit. Dabei sind mögliche positive Folgen aus der Zusammenarbeit mit den anderen Ströer-Geschäftsfeldern nicht enthalten. Über den Kaufpreis schweigen sich die Kölner aus.

Wie Ströer den Deal bewertet

Christian Schmalzl, Co-CEO von Ströer. sagt über den Neuerwerb: "Mit dieser wertsteigernden Akquisition vollziehen wir eine logische und notwendige Erweiterung unseres Vertriebs. Wir stärken die Relevanz von Ströer bei unseren Kunden und fokussieren uns auf performanceorientierte Vertriebsmodelle. Daneben erwarten wir signifikante Synergien in Hinsicht auf die konsequente Weiterentwicklung unserer Vertriebseinheiten über alle relevanten Produktgruppen hinweg."

Ströer hatte zuletzt einige andere kleinere Wettbewerber, aber auch das Internetportal T-Online und den Statistikanbieter Statista gekauft. Mit diesen Übernahmen will Ströer unabhängiger vom Stammgeschäft mit der Außen- und Plakatwerbung werden. So betreibt das Kölner Unternehmen mit seinen mehr als 4500 Mitarbeitern unter anderem schon die Seiten Giga.de, Spieletipps.de und Wetter.info.

ps/ko


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.