Studie: Warum Handy-Besitzer den Karneval und die Niagara-Fälle meiden sollten

Jeden Tag gehen rund um die Erde Handys im Wert von sieben Millionen US-Dollar verloren. Besonders gefährlich sind dabei die nächtlichen Stunden, die Niagara-Fälle und auch die Narrenzeit.

Text: Uli Busch

16. Apr. 2012

Es ist Terminplaner, Shoppingberater und Kontakt-Medium: Der Verlust des Handys ist für viele der schlimmste Alptraum. Ganze zwei Drittel der Handy-Nutzer leiden unter der sogenannten Nomophobie, der Angst ohne ihr mobiles Gerät auskommen zu müssen. Dieser Alptraum wird aber täglich für zu viele Menschen weltweit wahr. Jeden Tag gehen rund um die Erde mobile Telefone im Wert von sieben Millionen US-Dollar verloren, das bringt eine Studie von Backgroundcheck.org in Zusammenarbeit mit Lookout Mobile Security ans Licht.

Besonders gefährlich sind dabei die nächtlichen Stunden: Zwei Drittel der Handys verschwinden zwischen neun Uhr abends und zwei Uhr nachts. Da könnte durchaus auch der Verdacht nahe liegen, dass einige Geräte in angetrunkenem Zustand vergessen werden oder aus der Tasche rutschen. Was auch eine Erklärung für die hohe Quote der Verluste während des Karnevals in Köln sein dürfte. Während der Narrenzeit gehen in der Stadt am Rhein 30 Prozent mehr Handys verloren als in einer "normalen" Woche.

Ein gefährlicher Ort sind für Handy-Besitzer zudem die Niagara-Wasserfälle: In dem Touristen-Highlight gehen täglich vier mobile Geräte baden. Auch bestimmte Daten sind rabenschwarze Tage für Handys. An Weihnachten etwa werden Geräte im Wert von elf Millionen Dollar von ihren Besitzern im Stich gelassen, an Neujahr im Wert von 14 Millionen Dollar. Am schusseligsten sind die Briten, genauer gesagt, die Bewohner Manchesters. Sie verlieren unter allen Städtern weltweit am häufigsten ihre Handys.

Die ganze Grafik finden Sie hier.


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