Die Kampagne mit Depp bescherte Dior bereits in Großbritannien negative Aufmerksamkeit, wo im Juni die Frauenorganisation Women's Aid gegen die Werbung der Marke Sturm lief. Auch in Australien gibt es vermehrt Kritik, eine Journalistin schreibt auf Twitter von "einem unglücklichen Timing". Eine Meinung, die ihre Kollegin ebenfalls teilt.

Soll Dior nun die Kampagne mit seinem umstrittenen Werbegesicht einstampfen? Bislang hat sich das Label nicht zu den Vorwürfen im Netz geäußert. Und auch nicht jeder teilt die Meinung der Kritiker. "Grazia" schreibt etwa, es sei "vielleicht auch etwas überzogen", eine Verbindung zwischen dem Wüsten-Spot und den Vorwürfen von häuslicher Gewalt zu ziehen. Ob die Empörung gerechtfertigt ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Hier ist der Spot der Kampagne, der im vergangenen Jahr on air ging.