"Vertrauens-Maßnahme" :
Twitter streicht gesperrte Accounts aus Follower-Zahlen

Twitter zieht gesperrte Accounts von Abonnenten-Zahlen ab. Der Schritt soll das Vertrauen in die Social-Media-Plattform stärken.

Text: W&V Redaktion

Arbeitet an sich: Twitter.
Arbeitet an sich: Twitter.

Viele Twitter-Nutzer könnten in den kommenden Tagen plötzlich Follower verlieren: Der Kurznachrichtendienst zieht gesperrte Accounts von Abonnenten-Zahlen ab. Der Schritt solle das Vertrauen in die Plattform stärken, erklärt das Unternehmen Twitter.

Die meisten Nutzer dürften danach nur vier oder weniger Follower vermissen, heißt es. Bei einigen populären Profilen könnten es aber deutlich mehr werden.

Insgesamt geht es um einige Dutzend Millionen Konten, die sechs Prozent der Twitter-Follower ausmachen. Die Zahl monatlich aktiver Nutzer, die zuletzt bei über 330 Millionen lag, werde durch die Bereinigung nicht sinken, betont Twitter.

Der Dienst versucht bereits seit Langem, härter gegen gefälschte Profile durchzugreifen, über die unter anderem Spam und politische Propaganda verbreitet werden. Mit dem neuen Schritt wird auch der Handel mit falschen Accounts stärker ins Visier genommen, mit deren Hilfe zum Beispiel einige Prominente ihre Follower-Zahlen bei Twitter künstlich in die Höhe schrauben.

Übrigens: Von der breiten Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt, können Millionen von Nutzern den Dienst ab 16. August nicht mehr wie gewohnt verwenden, wenn Twitter drastische Änderungen an seiner Programmierschnittstelle vornimmt. Was das für Nutzer bedeutet - das lesen Sie hier.

W&V Online/dpa


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