Personalie :
Twitter sucht neuen PR-Chef für Deutschland

Die Unternehmenskommunikation von Twitter Deutschland gleicht aktuell wahrscheinlich einer Baustelle. Seit Januar hat das Netzwerk keinen PR-Chef. Twitter hat deshalb eine Stellenanzeige geschaltet. Was das Unternehmen von seinen Kandidaten erwartet.   

Text: Sebastian Blum

18. Mar. 2016 - 3 Kommentare

Aus PR-Sicht lässt sich die aktuelle Situation von Twitter Deutschland vielleicht am besten mit dem Wort Baustelle beschreiben. Der Grund: Seit Januar muss das Netzwerk ohne Kommunikationschef auskommen. Der bisherige Head of Communiactions, Henning Dorstewitz, hatte sich nach nur einem Jahr verabschiedet. Der Hamburger zwitscherte seinen Abschied und trat einen neue Stelle bei einem alten Bekannten an: Dorstewitz zeichnet seit Februar als Youtube-Pressechef für die DACH-Region verantwortlich, der Hanseat hat zuvor bereits für Google Australia/New Zealand gearbeitet.

Bevor Dorstewitz seinen Hut nahm, hatte er allerdings noch die Stellenanzeige für seinen alten Job geteilt. Einige der Anforderungen des Unternehmens an die Bewerber: Mindestens fünf Jahre PR-Erfahrung in den Bereichen Kommunikationstechnologie und B2B-Kommunikation, ausgezeichnete Beziehungen zu deutschen Pressevertretern sowie Geschick für Teamarbeit, Projektmanagement und Planung. 

Die Fähigkeiten, die Twitter Deutschland von seinem zukünftigen PR-Chef verlangt, dürften angesichts der aktuellen Lage des Netzwerks wichtiger denn je sein: Twitter schreibt immer noch tiefschwarze Zahlen. Das Unternehmen konnte zwar seinen Umsatz steigern, gleichzeitig schwinden jedoch die Nutzer. Ein neuer Tweet-Algorithmus und die immer wieder kolportierte Aufhebung der 140-Zeichen-Grenze sollen die Plattform ebenfalls wieder auf Erfolgskurs bringen. Neuerungen verunsichern aber auch die User und damit schlussendlich die Werbekunden. Für den neuen Kommunikationschef heißt das: jede Menge Arbeit auf der Baustelle Twitter.     


3 Kommentare

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Anonymous User 21. März 2016

Soso, eineN neueN Personalchef. Ich finde nicht dass man permanent überall eine weibliche Form anhängen muss, das nervt, aber der WUV scheint es wohl völlig klar dass Twitter nur nach Männern sucht? Wüsste gerne woher Sie diese Erkenntnis nehmen (und wenn dieser Kommentar nicht genehmigt wird wird mir einiges klar...) #editionfleserin

Anonymous User 18. März 2016

Bei tiefschwarzen Zahlen dürfte es dem Unternehmen gut gehen... tiefrote meintet ihr sicherlich. ;)

Anonymous User 18. März 2016

Herrschaften: tiefschwarze Zahlen?!

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