Außerdem seien die Mitarbeiter, die Beschwerden über missbräuchliches Verhalten bearbeiten, zusätzlich geschult worden, hieß es. Twitter erinnerte daran, dass die Twitter-Regeln grundsätzlich Attacken auf Basis etwa von Geschlecht, Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion, Krankheit oder Behinderungen verbieten. In der Vergangenheit waren immer wieder Fälle bekanntgeworden, in denen Beschwerden von Nutzern gegen Attacken bei Twitter abgewiesen wurden, weil sie angeblich nicht gegen die Richtlinien verstießen. Es passierte auch, dass diese Entscheidungen korrigiert wurden, wenn ein Fall durch Medienberichte öffentliche Aufmerksamkeit bekam.

"Wir erwarten nicht, dass diese Ankündigungen Twitter plötzlich von missbräuchlichem Verhalten befreien werden. Nichts, was wir machen können, würde das erreichen", schränkte Twitter in dem Blogeintrag ein. Aber man wolle den Dienst schnell verbessern. Twitter entfernt bereits auf breiter Front unter anderem illegale Inhalte und terroristische Propaganda.

Dem Kurznachrichtendienst machen ein verlangsamtes Wachstum und fortlaufende Verluste zu schaffen, die Aktie ist im Keller. Twitter-Chef Jack Dorsey will das Steuer mit einem konsequenteren Fokus auf Live-News und Video herumreißen.

 

 (mit dpa)


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W&V Redaktion
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