Mehrere Chefs versuchten erfolglos, das Steuer bei Yahoo herumzureißen. Die ehemalige Google-Managerin Marissa Mayer hat die vergangegen vier Jahre das Ruder in der Hand gehabt. Sie setzte auf einen Ausbau des Medienangebots, Investitionen in eigene Anstrengungen bei der Web-Suche und wollte jüngere Nutzer mit dem Kauf der Blog-Plattform Tumblr für rund eine Milliarde Dollar anlocken. Doch zuletzt fielen die Netto-Werbeerlöse allein im vergangenen Quartal um rund ein Fünftel und über zwei Runden von Wertberichtigungen sind rund zwei Drittel des Tumblr-Kaufpreises raus aus den Büchern. Yahoo-Chefin Marissa Mayer erklärte, sie wolle nach dem Verkauf an
den Telekom-Riesen Verizon weiter in dem Unternehmen bleiben. "Ich persönlich plane, zu bleiben", schrieb sie in einem Blogeintrag am
Montag. Nach bisherigen Informationen könnte Mayer bis zu 55 Millionen Dollar einstreichen, wenn sie nach einer Übernahme von Yahoo
ihren Job verlieren würde. (dpa)


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.