Viral: Vorwerk glücklich über Horrorvideo

Mit einem herrlichen Clip erreicht die Staubsaugermarke neue Zielgruppen: Ein technisch überzeugender Film, der Allergiker-Albträume und Parallelwelten zum Leben erweckt, ist viral erfolgreich.

Text: Susanne Herrmann

Mit einem herrlichen Clip erreicht die Staubsaugermarke Vorwerk neue Zielgruppen: Ein technisch überzeugender Film, der Allergiker-Albträume und Parallelwelten zum Leben erweckt, ist viral erfolgreich. Viral, keine Bange, ihr Hypochonder dort draußen, ist hier trotz der dargestellten Monstermilben rein technisch zu verstehen. Ansteckend ist höchstens die Faszination für den Spot.

Die detailverliebte Darstellung dessen, wie lebendig es in Ihrem Sofa ist, kann einen das Grausen lehren. Zum Glück gibt es ein gutes Erwachen aus dem Albtraum von Hausstauballergikern und Reinlichkeitsfanatikern: den Vorwerk-Kobold.

Die Viralspezialisten von Goviral, München, legen Zahlen vor, um den Erfolg der Kampagne für den Kunden Vorwerk zu belegen - die Staubsaugerfirma wagte sich zum ersten mal viral ins Netz: "Die Stadt der Milben" holte mehr als 7,5 Millionen Page Impressions, das Video wurde 400.000-mal abgespielt. Innerhalb von vier Wochen. Das 60-sekündige Webvideo wurde laut Spezialdienstleister Goviral auf über 5.100 Seiten eingebunden.

Das Konzept stammt von der Agentur Kolle Rebbe in Hamburg (Kreation: Thomas Knüwer, Dennis Krumbe, Stefan Wübbe); Produktion: Sehsucht, Berlin, mit Regisseur Mate Steinforth.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.