VZ-Netzwerke: "Man wird uns nicht mehr mit Facebook vergleichen können"

VZ-Chefin Stefanie Waehlert macht keine halben Sachen: StudiVZ und MeinVZ bzw. FreundeVZ werden zusammengelegt. Zudem kündigen die Berliner Netzwerkbetreiber neue Werbemöglichkeiten an.

Text: Kay Städele

Die neue Chefin der VZ-Netzwerke greift durch. Stefanie Waehlert - seit Oktober beim Berliner Netzwerk-Betreiber - legt zum Sommer StudiVZ und MeinVZ bzw. FreundeVZ (sollte MeinVZ ersetzen) zusammen. Wie das Ergebnis aussieht, bleibt offen. Doch in einer Mitteilung heißt es: "Man wird uns nicht mehr mit Facebook vergleichen können.“

Auch beim dritten Netzwerk SchülerVZ sind Neuigkeiten angekündigt. Mit den Veränderungen soll der Rückgang der Nutzungszahlen weiter gebremst werden. In der letzten AGOF-Reichweite vom Monat Dezember kamen die VZ-Netzwerke noch auf eine Reichweite von 4,8 Millionen Unique User.

"Wir werden unsere Produkte neu aufstellen“, heißt es bei VZ-Netzwerke. Das gilt etwa für die Werbemöglichkeiten wie erweiterte Targeting-Funktionen. Zudem kommen neben klassischem Display-Advertising und Sonderformaten auch neue Features im Bereich Social Media hinzu.