Social Media :
Was Sie über Instagram-Kampagnen wissen müssen

Seit April können Marken bezahlte Instagram-Posts schalten. Aber bevor Marketing-Entscheider und ihre Agenturen auf der Trend-Plattform Nummer eins aktiv werden, sollten sie sich über die acht wichtigsten Fragen klar werden. Hier sind die Instagram-FAQs von W&V-Redakteur Kay Städele:

Text: Kay Städele

- 2 Kommentare

Seit April können Marken bezahlte Instagram-Posts schalten. Aber bevor Marketing-Entscheider und ihre Agenturen auf der Trend-Plattform Nummer eins aktiv werden, sollten sie sich über die acht wichtigsten Fragen klar werden. Hier sind die Instagram-FAQs von W&V-Redakteur Kay Städele:

1. Was wollen Sie erreichen? 

Wie auf jeder Werbeplattform kann auf Instagram nur Erfolg haben, wer von Anfang an erreichbare, messbare und reproduzierbare Ziele definiert – Ziele, die den Geschäftserfolg betreffen und nicht nur Likes oder Follower. Follower sind zwar gut, aber Kunden sind besser.

2. Lassen Sie Bilder sprechen? 

Instagram ist auf visuelle Kommunikation ausgerichtet – mit einer Community von über 300 Millionen Menschen. Unternehmen können eigene Profile betreiben – und, ab sofort auch hierzulande, Werbung schalten. Wer hier aber punkten will, muss in Pixeln denken – ob bewegt oder unbewegt. Neben dem Produktionsbudget zählt vor allem Fantasie.

3. Können Sie eine Geschichte erzählen? 

"Wir müssen noch die zehn schönsten Bilder vom Shooting für Instagram auswählen" – ­O-Ton eines Kunden, der zwar den richtigen Qualitätsanspruch hat. Aber offensichtlich vergisst, dass auch die schönsten Bilder nichts bewirken, wenn die Botschaft fehlt.

4. Zeigen Sie Haltung?

Auf Instagram haben Sie die Chance, Ihre Sicht der Welt mit Millionen Menschen zu teilen. Aber dafür sollten Sie Haltung einnehmen – und Ihrer Linie dann auch treu bleiben.

5. Wie funktioniert der Instagram-Alltag in Unternehmen? 

Der schnellste Weg, Instagram zu verstehen, ist, Instagram zu nutzen. Einige interessante Marken, Instagram-User, Hashtags, Tipps und Tricks finden Sie auch bei Instagram.

6. Wie ist das mit den Rechten? 

Das Verwenden von Bildern ohne entsprechende Rechte kann teuer werden. Also: Lieber Bilder und Videos selbst aufnehmen oder das Material genau auf die Rechte hin prüfen.

7. Messen Sie denn auch richtig? 

Kampagnen schalten kann jeder, aber kontrollieren und die richtigen Schlüsse ziehen, das ist die Kür. Mittlerweile gibt es eine Menge Tools am Markt, die die Messung erleichtern: Mit der Einführung der neuen Ad Insights hat Instagram selbst ein entsprechendes Instrument im Angebot. Zudem bieten Iconosquare, Nielsen, Sprinklr und Oracle verschiedene Tools an.

8. Wie schütze ich die Daten meiner Mitarbeiter, Kunden und Produkte? 

Über Programme wie Gramfeed können Dritte einsehen, wo die Fotos entstanden sind. Damit geben Unternehmen unter Umständen sensible Daten preis. Prüfen Sie genau, was raus darf und was nicht.

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2 Kommentare

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Anonymous User 6. Mai 2015

witzige sache: jetzt das ganze nochmal lesen und statt instagram einfach facebook einsetzen, oder twitter, oder instagram, oder snapchat

Anonymous User 6. Mai 2015

Iconoquare ist mittlerweile echt teuer um die Insights da raus zuziehen.
Aber Squarelovin ist auch super! Und ein Hamburger Unternehmen...

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