Webvideopreis kürt künftig Rohrkrepierer

Auf der Re:publica in Berlin fällt der Starschuss: Auf dem Social-Media-Kongress wird die European Web Video Academy erstmals den schlechtesten Onlinefilm des Jahres auszeichnen. 

Text: W&V Redaktion

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Auf der Re:publica in Berlin wird die European Web Video Academy erstmals den schlechtesten Onlinefilm des Jahres auszeichnen. Die Verleihung in der Kategorie "Fail" auf dem Social-Media-Kongress ist schon jetzt ein Hinweis auf den Webvideopreis 2013: Da nämlich wird diese neue Kategorie in Zukunft als "Goldene Himbeere" der Internetfilmer dienen. Bisher ehrte die Academy von Initiator Markus Hündgen die besten ihrer Kategorie.

Die Nominierten sehen die Besucher der Re:publica (2. bis 4. Mai) auf dem Gipfeltreffen der Social-Media-Cracks. Das schlechteste professionelle deutsche Webvideo 2012 wird vom dortigen Publikum gewählt. "Durch ihre Buh-Rufe bringen sie die Videos Schritt für Schritt in Richtung Webvideo-Olymp", heißt es auf der Seite des Veranstalters. Moderiert wird die Preisverleihung von Christoph “Clixoom” Krachten.

Nominiert sind ausschließlich professionelle Videos - vor allem Unternehmensdarstellungen. "Das Ganze ist natürlich nicht objektiv bierernst zu nehmen, sondern soll mehr ein Wink mit dem Zaunpfahl sein", erläutert Initiator Hündgen. Er möchte die Unternehmen dazu bringen, auch "bei Webvideos genau hinzuschauen, was der Clip transportiert". Andernfalls gebe es eben den "Fail" - quasi die Goldene Himbeere der Webvideos - "oder eher die silberne Sellerie", schmunzelt der Videopunk. 


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