Gartner-Studie :
Weltweiter Smartphonemarkt: Wie China das Wachstum ausbremst

Im zweiten Quartal 2015 war die Wachstumsrate für den weltweiten Verkauf von Smartphones so niedrig wie zuletzt 2013. Das beruht vor allem auf den Abverkäufen in China.

Text: Linda Hofmann

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Im zweiten Quartal 2015 war die Wachstumsrate für den weltweiten Verkauf von Smartphones so niedrig wie zuletzt 2013. Insgesamt erwarben die Konsumenten laut aktueller Gartner-Zahlen 330 Millionen Stück, das entspricht einem Zuwachs von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das schwache Wachstum beruht vor allem auf China. "China ist das größte Land für Smartphone-Verkäufe, 30 Prozent aller Abverkäufe im zweiten Quartal entfällt hierauf", sagt Anshul Gupta, Reserach Director bei Gartner. Aber China habe bereits die Sättigungsgrenze erreicht, es gebe nur noch wenige Smartphone-Erstkäufer, so Gupta. 

Samsung steht weiterhin an der Spitze der Smartphone-Verkäufe: Das südkoreanische Unternehmen brachte von April bis Juni weltweit mehr als 72 Millionen Smartphones unter die Leute, das entspricht einem Marktanteil von mehr als einem Fünftel (21,9 Prozent). Allerdings verlor Samsung gegenüber dem Vorjahresquartal 4,3 Prozent an Marktanteil. Die Gartner-Analysten gehen davon aus, dass Samsung trotz des Launches des neuen S6 Modells Kunden an Apple verloren hat. Apple verkaufte 48 Millionen Smartphones (14,6 Prozent Marktanteil) und gewann damit 2,4 Prozent an Marktanteil. Apple legte vor allem in China zu: Hier gingen 11,9 Millionen Geräte an neue Besitzer, das entspricht einem Wachstum von 68 Prozent.


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