Influencer-Marketing :
Wie sich Influencer für den Ruhm ruinieren

Das Leben einer Instagram-Queen ist teuer. Jetzt erzählt die erste Influencerin, wie sie sich durch ihre Social-Media-Engagments hoch verschuldete.

Text: W&V Redaktion

Für ihren Instagram-Auftritt verschuldete sich Influencerin Lissette Calveiro.
Für ihren Instagram-Auftritt verschuldete sich Influencerin Lissette Calveiro.

Ein Instagram-Account mit mehr als 12.000 Followern führt nicht unweigerlich zu Goldregen. Influencerin Lissette Calveiro hat sich für ihren "Sex and the City"-Traum stattdessen hoch verschuldet. Wie die 26-Jährige in einem Interview mit der "New York Post" erzähle, summierte sich letzten Endes ein Minus von mehr als 10.000 US-Dollar auf ihrem Konto - und das, obwohl sie in Vollzeit als Redakteurin arbeitete und letzten Endes wieder im elterlichen Kinderzimmer wohnte.

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Doch um sich bei ihren Followern mit den neuesten Fashion-Trends und bei den exotischsten Urlauben zu inszenieren, kaufte sie monatlich wenigstens ein Designer-Item, darunter beispielsweise eine 1.000-Dollar-Handtasche von Louis Vuitton. Außerdem reiste sie einmal im Monat zu Jet-Set-Locations wie Las Vegas, die Bahamas oder Los Angeles. Allein für ein Konzert zu Sia nach Texas blätterte sie im November 2016 700 Dollar auf den Tisch. 

Verschulden für das Instagram-Image

Die US-Amerikanerin ist damit nicht allein: Einer Studie von Fashionista zufolge, müssen Influencer jährlich durchschnittlich 31.400 US-Dollar aufbringen, um den Ansprüchen des Social Web an eine Instagram-Schönheit zu genügen. Irgendwann blieb Calveiro nichts anderes mehr übrig als auf die Kostenbremse zu treten. Inzwischen investiert sie nur noch 130 Dollar monatlich für ein Rent-the-Runway-Abo, das ihr trotzdem regelmäßig neue Outfits beschert. "Niemand spricht auf Instagram über Geld", sagt Calveiro. "Es macht mir wirklich Sorgen, zu sehen, wie sehr sich die Mädchen dort um ihr Image bemühen."


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W&V Redaktion
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