Smart Home mit Alexa, Dash-Buttons & Co. :
Wohnen in totaler Vernetzung mit Amazon

Amazon und der amerikanische Fertighaus-Hersteller Lennar eröffnen 15 voll vernetzte Modellhäuser. Die digitalen Details. 

Text: Judith Pfannenmüller

Alles da, was der Amazon-Fan vom Smart Homes erwartet ...
Alles da, was der Amazon-Fan vom Smart Homes erwartet ...

Mehr Vernetzung mit Amazon geht nicht: Der Shoppingriese zieht in den USA in zunächst 15 Modellhäuser des Fertighaus-Herstellers Lennar ein. Die mit Amazon-Diensten vollgestopften "Smart Homes" stehen zum Beispiel in den Ballungsräumen rund um San Francisco, Seattle, Washington, Atlanta, Dallas, Los Angeles, Miami oder Orlando.

In den so genannten Amazon Experience Centers können potenzielle Kunden geballt alle smarten Dienste, die Amazon zu bieten hat, vor Ort erleben und ausprobieren - Dash-Buttons auf dem Kühlschrank, um Waren des täglichen Bedarfs zu bestellen , Echo-Wecker im Schlafzimmer oder eine Reihe per Alexa sprachgesteuerter Dienste rund um Haus und Garten. 

Sie können sich dabei beraten lassen, wie sie die totale Vernetzung mit Amazon und seinen Diensten in einem eigenen Smart Home gestalten könnten: Schampus bestellen über den Dash-Button oder eine Putzkraft über Amazon Home Services, per Alexa-Befehl Garagentor und Haustüre schließen, Filme bei Amazon Prime beziehen, Musikbegleitung zum Abendessen aussuchen und Licht herunterdimmen am Abend, und am nächsten Morgen aufwachen mit dem Echo-Wecker. Das alles ist möglich für diejenigen, denen das totale Umschlungenwerden von Amazon nicht als Alptraum erscheint.

Nett von Amazon ist, dass die Mitarbeiter des US-Konzerns Kunden auch zu Alexa-kompatiblen Systemen anderer Hersteller beraten - und nicht nur zu den Amazon-eigenen Angeboten.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.