Antwort auf Prime :
Zalando lockt mit Kundenprogramm Zet

Zalando will Kunden mit Zet noch enger an sich binden. Das Programm ist aber bisher nur für bestimmte Städte verfügbar.

Text: Ulrike App

Zalando lockt nun mit Zet.
Zalando lockt nun mit Zet.

Amazon macht es mit Prime vor, Zalando zieht jetzt nach. Co-CEO Rubin Ritter versucht mit einem eigenen Mitgliederprogramm die Kunden an sein Haus zu binden. Zalando Zet lockt unter anderem mit einer schnellen Lieferung, auch am gleichen Tag. Außerdem haben die Stammkunden die Möglichkeit, Rücksendungen auf Abruf abholen zu lassen.

Außerdem verspricht Zalando eine persönliche Style-Beratung. Zu Themen wie Farbauswahl oder Kombinationsmöglichkeiten kann man sich telefonisch oder über den Facebook-Chat mit Stylisten unterhalten. Zudem kündigen die Berliner spezielle Angebotsaktionen für die Stammklientel an.

Bisher gibt es jedoch Einschränkungen. In der ersten Phase können nun die Berliner, Leipziger, Frankfurter und Hannoveraner auf Einladung Zalando Zet testen und anschließend für 19 Euro pro Jahr Mitglied werden. Weitere Städte sollen noch dazukommen, so Zalando. Man kombiniere die "Vorteile des Online-Shoppings mit denen des Offline-Shoppings", so Lisa Schöner, Head of Zalando Zet.

Auch Konkurrent Amazon versucht momentan, die Mode-Shopper noch besser zu bedienen. In den USA gibt es den Service "Prime Wardrobe". Ab einer Auswahl von drei Artikeln liefert der Konzern die Ware kostenlos an die Haustür. Die Verbraucher haben dann die Möglichkeit die Kleidung sieben Tage lang anzuprobieren, bezahlt wird allerdings nur was sie behalten. Die anderen Artikel werden wieder kostenfrei abgeholt. Und beim Kauf mehrerer Kleidungsstücke lockt Amazon zudem mit Rabatten bis zu 20 Prozent. 


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.