Strategie für Olympia :
Discovery stärkt mit Alberto Horta das Vertriebsgeschäft

Discovery und sein Sportsender Eurosport zeigen erstmals die Bundesliga und Olympia. Manager Alberto Horta soll den Vertrieb pushen.

Alberto Horta verhandelt mit Schwergewichten
Alberto Horta verhandelt mit Schwergewichten

Discovery Networks Deutschland hat keine leichte Aufgabe: Die neu erworbenen Sportrechte im Premium-Bereich, Olympia und Bundesliga, sollen hierzulande möglichst gewinnbringend umgesetzt werden. Dafür brauchte es eine neue Struktur im Haus. Die wurde unter der Leitung des Managers Alberto Horta, der intern befördert wurde, aufgesetzt. 

Horta wurde Ende letzten Jahres zum Vizechef des Unternehmens berufen und verantwortet den Bereich "kommerzielle Strategieentwicklung". Auf seiner Visitenkarte klingt das viel imposanter: Vice President Strategy & Commercial Development. Er ist federführend für "die Entwicklung kommerzieller Strategien, sowie die Erschließung neuer, wachstumsorientierter Geschäftsfelder verantwortlich, die abseits der operativen Abläufe sämtliche lineare wie auch non-lineare Geschäftsbereiche betreffen", wie es bei Discovery heißt. Hier besteht tatsächlich Handlungsbedarf.

Verhandlungen mit internationalen Partnern

Denn die hauseigenen Pay-Plattformen von Discovery, Eurosport Player und Eurosport 2, sind lediglich Nischenangebote. Für die Bundesliga braucht es da schon größere Partner. Gespräche laufen dem Vernehmen nach sowohl mit dem Partner Sky als auch mit Amazon Prime Video.

Amazon wird voraussichtlich ab Frühsommer seine Plattform öffnen und Carrier für Fremdinhalte, also auch solcher von Pay-TV-Sendern. "Natürlich sind wir mit den verschiedensten Anbietern im Gespräch, aber zu laufenden Verhandlungen geben wir keinen Kommentar", sagt Horta. Bislang steht eine Entscheidung, auf welcher Plattform die 45 Bundesliga-Spiele zu sehen sein werden, noch aus.

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Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.



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