Paid Content :
Wie "Die Zeit" Stellen intern besetzt

"Die Zeit" hat gerade eben ein neuartiges Paid-Content-Konzept installiert. Hinter dem digitalen Zukunftsprojekt stehen bewährte Mitarbeiter. 

Text: Petra Schwegler

Chris Höfner trug dazu bei, Tempus Corporate als Anbieter crossmedialer Content-Marketing-Lösungen zu etablieren.
Chris Höfner trug dazu bei, Tempus Corporate als Anbieter crossmedialer Content-Marketing-Lösungen zu etablieren.

Digitalexperten sind wichtig. Doch grundlegendes Knowhow über Strukturen und Abläufe im eigenen Haus erleichtern die Vernetzung der neuen mit den bestehenden Abteilungen. Die Mischung macht's. So auch im Hause "Zeit". Der Verlag rund um die Hamburger Wochenzeitung vertraut auch bei der Digitalisierung auf langjährige Mitarbeiter.

Beim Zeit Verlag arbeiteten Chris Höfner, Vize-Chefin der Tochter Tempus Corporate, und Martin Kotynek, als Stellvertretender Chefredakteur Zeit Online auch für "Editorial Product & Innovation" zuständig, schon zuvor für das Unternehmen. Höfner als Leiterin Digitale Medien und Standortleiterin Hamburg bei der "Zeit"-Tochter, Kotynek als Investigativ-Redakteur des Blattes.

Unternehmen bringen den langjährigen Teamplayern großes Vertrauen entgegen: Kotynek etwa steht zusammen mit Zeit-Online-CMO Enrique Tarragona für das vergangene Woche präsentierte Novum "Reader Revenue", das neue Paid-Content-Konzept der "Zeit". Das Bezahl-Hybridmodell ist eine Mischung aus Login-pflichtigen Inhalten mit aus dem klassischen Paid-Content-Bereich bekannten Freemium- und Metered-Modellen.

Martin Kotynek.

Die langjährigen Mitarbeiter eines Hauses bringen oft auch das Wissen mit, wo und wie die Vernetzung weiter vorangetrieben werden kann. Moritz Müller-Wirth etwa hat bei der "Zeit" in seiner Rolle als stellvertretender Chefredakteur schon immer an der Schnittstelle zwischen Redaktion und Verlag agiert. Zum 1. März übernahm er nun zusätzlich die Position des Managing Editors der Wochenzeitung.