Aktion in der Ukraine :
Aufrütteln im Kino: Wie Transparency gegen Korruption mobilisiert

Mit einer aufrüttelnden Aktion versucht die Nichtregierungsorganisation Transparency International die Ukrainer dazu zu motivieren, in Fällen von Korruption nicht länger wegzuschauen. Film ab!

Text: Markus Weber

26. Feb. 2016

Mit einer aufrüttelnden Aktion versucht die Nichtregierungsorganisation Transparency International die Ukrainer dazu zu motivieren, in Fällen von Korruption nicht länger wegzuschauen. Ort der Geschehens ist ein Multiplex-Kino in der Hauptstadt Kiew: Die Idee der Kreativagentur Cheil bestand darin, das Publikum bei einem Kino-Trailer vor dem Hauptfilm unmittelbar in den Plot hineinzuziehen und am Geschehen teilhaben zu lassen.

Das ist gelungen. Jedenfalls dürfte keiner der Anwesenden im Saal während des Trailers eingedöst sein. Über die Aktion wurde in ukrainischen Medien vielfach berichtet. Ausschnitte aus dem Video schafften es bis in die ARD-Tagesthemen. Gedreht wurde der Film vom Studio Magay Production. Bei Cheil Kiew handelt es sich um die Ukraine-Niederlassung des internationalen Agenturnetworks Cheil Worldwide.

Der Kampf gegen die Korruption und die Eindämmung der Macht der Oligarchen gelten - neben dem Krieg im Osten des Landes - als die wichtigsten politischen Themen in dem Land, das gerade von der nächsten Regierungskrise eingeholt wird.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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