Carlton Draught: Die lustigste Verfolgungsjagd der Werbegeschichte

Selten hat eine Alkoholmarke gleichzeitig so verantwortungsvoll und witzig geworben, wie die australische Biermarke Carlton Draught in ihrem neuen Spot. Das Motto "Don’t Drink and Drive!" wird mit einer extrem unterhaltsamen Verfolgungsjagd neu interpretiert. 

Selten hat eine Alkoholmarke gleichzeitig so verantwortungsvoll und witzig geworben. Denn das Motto des neuen Spots der australischen Biermarke Carlton Draught könnte auch lauten „Don’t Drink and Drive!" Auch wenn sich dahinter gut und gern das klassische „Du könntest irgendwo dagegen stoßen und was verschütten“ setzen ließe. Denn das Konzept von "Beer Chase" lautet: Rennen statt Fahren.

Nachdem eine Bande Ganoven samt Diebesgut sich zum Anstoßen nämlich ausgerechnet ein Polizisten-Wasserloch ausgesucht hat, heißt es Flucht. (Das einzige, was Filmpolizisten noch mehr hassen, als beim Donuts holen gestört zu werden, ist nämlich beim Trinken gestört zu werden.)

Verantwortungsbewusst lassen die Gauner ihr Auto stehen und sprinten los – jeder mit dem vollen Lager-Glas in der Hand. Eng auf den Fersen die Herren in Blau, ebenfalls mit Gläsern ausgestattet. Und bei der Verfolgungsjagd nach Filmmuster fehlt bis auf die Autos auch nichts: Harte Abbiegemanöver, Glasscheiben, das obligatorische Über-San-Francisco-mäßige-Hügel-hüpfen - alles da. Eine herrliche Arbeit von Clemenger BBDO Melbourne.

Mit deutscher Bierruhe hat die unterhaltsame Verfolgungsjagd nicht viel zu tun – aber Carlton Draughts Claim „Made from Beer“ weckt ja ohnehin Zweifel, dass das Gebräu mit deutschem Reinheitsgebot vereinbar ist.


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator im Marketing-Ressort. Er schreibt hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.



2 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit