Satire-Anzeige :
Hoeneß und der Photoshop-Geldschein: Zu billig, We do!

Haben wir gelacht. Nein, das ist keine Anzeige der neuen D-Mark-Partei Alternative für Deutschland. Die angestrengte Satire-Kreation der Agentur We do entstand auf Wunsch einer Fachzeitschrift für politische Kommunikation.

Text: Frank Zimmer

23. May. 2013 - 4 Kommentare

Nein, das ist keine Anzeige der neuen D-Mark-Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die angestrengte Satire-Kreation der Agentur We do entstand auf Wunsch der Fachzeitschrift "Politik & Kommunikation". Der Auftrag an mehrere Agenturen lautete: Setzt euch kreativ mit den Forderungen der AfD auseinander. We do entwarf dazu ein Uli Hoeneß-Motiv mit der Headline "Für alle, die Stress mit dem Euro haben: Alternative für Deutschland". Gut, ein treuherzig dreinblickender Uli Hoeneß mit Geldschein, das ist in diesen Wochen ein sicherer Drei-Sekunden-Hingucker. Aber dann? Dann fragt man sich, was die peinlichen Steuerprobleme von Hoeneß mit dem Euro zu tun haben, wo der Zusammenhang mit der Alternative für Deutschland sein soll und ob die Agentur We do weiß, dass in Hoeneß' finanzieller Wahlheimat mit Schweizer Franken bezahlt wird. Aber ganz egal in welcher Währung: Diese Kreatividee ist ein bisschen zu billig.


Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor („Der Social-Media-Rausch“) und Gelegenheitsblogger. Interessiert sich für digitale Kommunikation und Design Thinking. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.



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