Olympia-Spot:GlaxoSmithKline mit Doping fürs Auge

GlaxoSmithKline macht zu den Olympischen Spielen einen kühnen Hechtsprung in ein neues Image. Gewaltige Bilder

Text: Anja Janotta

17. Jul. 2012

GlaxoSmithKline macht mit einem Anti-Doping-Spot zu den Olympischen Spielen einen echt gewagten Hechtsprung in ein neues Image. Und: Es gelingt. Die bombastischen Bilder, die TBWA London da abfackelt, lassen einen erst einmal staunend zurückweichen. Die Kamera rauscht in einer atemberaubenden Fahrt durch Adern, Nervenstränge, Herz, Lunge und Hirn. Der ganze Körper des Athleten wird zum vibrierenden Kraftwerk.

Natürlich muss jeder glauben - angesichts dieser aufputschenden Bilder - der Athlet habe nachgeholfen mit irgendwelchen fragwürdigen Substanzen. Hat er aber nicht. Das Publikum sei seine Droge, erklärt uns die Stimme aus dem Off. Erst dann die bewusstseinserweiternde Botschaft: Glaxo stellt die Test-Labs für die Doping-Tests zu Olympia.

Ein Spot mit echt olympischer Tugend: Starke Leistung, toller Eindruck - erstklassige Haltungs-Note.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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