Gattungskampagne :
Print schlägt zurück: "Weser Kurier" vs. iPad

Manchmal muss man sie einfach nur mit ihren eigenen Worten schlagen: Die iPad und Tablet-Verfechter, wenn sie sich wieder einmal dem Medium "Tageszeitung" überlegen fühlen. 1:0 für Print.

Text: Anja Janotta

29. Oct. 2013 - 3 Kommentare

Manchmal muss man sie einfach nur mit ihren eigenen Worten schlagen: Die iPad-Leute, die sich jeglichem Print-Objekt überlegen fühlen. In der neuen Imagekampagne des "Weser Kurier" geht es nicht um "profunde Hintergrundanalysen", "Kolumnen", "Anzeigenumfeld" und sonstige Wertigkeiten, die Print-Leute immer gern ins Feld führen, wenn sie Gattungsmarketing betreiben. Ein alter Hut, alles längst in den Köpfen der (Nicht-)Leser verankert. Umso schöner ist es deshalb, wie der "Weser Kurier" am anderen Anker rupft, den wiederum die iPad-Marketer von Apple fest bei uns versenkt haben: ultraflache Oberfläche, große Bildschirme, tolle Auflösung und Wireless-Verbindung. Schon seit 1945.

Das ist endlich mal ein Wettbewerb auf Augenhöhe zwischen Print und dem Tablet.

Und ein Wettbewerb, bei dem diese Runde eindeutig an Print und die Bremer Agentur Image in Motion geht.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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