Youtube-Video :
Raiffeisenbank Radstadt: Treue, die leider nie vergeht

Mit einem selbstgeschusterten Youtube-Video will die österreichische Raiffeisenbank Radstadt Kunden- und Volksnähe vermitteln. Man möchte dabei aber am liebsten nur das Weite suchen.

Text: Uli Busch

04. Jan. 2013 - 13 Kommentare

Kunden- und Volksnähe vermitteln - sicher kein schlechter Ansatz für eine Bank, um das Vertrauen in diese Zunft wiederherzustellen. Wenn das aber wie im Fall der österreichischen Raiffeisenbank Radstadt bedeutet, dass die Kunden mit einem unscharfen Youtube-Video von singenden, wie die Orgelpfeifen auf der Treppe aufgereihten Bankangestellten im Dirndl berieselt werden, dann sucht der Kunde wohl eher das Weite.

Die muntere "Raika"-Truppe trällert ihren Banksong zur "Marmor, Stein und Eisen bricht"-Melodie - aber so schnell "geht alles, alles (leider nicht) vorbei": Mehr als viereinhalb Minuten folgt Strophe auf Strophe, wird ein Mitarbeiter am Schreibtisch nach dem anderen vorgestellt.