DuvalGuillaume :
Witziger Pro-Zeitungs-Spot aus Belgien: Warum Print doch nicht stirbt

Da kann sich die ZMG noch eine große Scheibe abschneiden. In Belgien demonstrieren die Gattungsinitiative Newspaperswork und die Agentur DuvalGuillaume, wie man witzig und richtig gut Werbung für die angeblich aussterbende Zeitungsbranche macht.

Text: Frauke Schobelt

07. Jan. 2013 - 4 Kommentare

Da kann sich die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft noch eine große Scheibe abschneiden. In Belgien demonstriert das Newspaperswork, die Marketing-Plattform für alle belgischen Zeitungsverlage, wie man witzig und richtig gut Werbung für die angeblich aussterbende Zeitungsbranche macht.

Drei Top-Werbekunden von Coca-Cola, Telenet und BNP Paribas wurde kostenlos ein Tag lang eine Limousine mit Chauffeur zur Verfügung gestellt, damit sie auf dem Rücksitz in Ruhe ihre Tageszeitung lesen konnten. Was sie auch taten - beim intensiven Lesen verpassten sie allerdings lauter irrwitzige Figuren und Stunt-Aktionen am Wegesrand, die sie eigentlich von der Zeitungslektüre abhalten sollten... Doch auch der strippende Chauffeur hatte keine Chance - das gedruckte Wort fesselte stärker. 

Die Idee stammt von der preisgekrönten Agentur DuvalGuillaume, die bekannt ist für ihre Guerilla- und Stunt-Aktionen (z.B. "Bikers" für Carlsberg, "Push to add drama" für TNT oder das 007-Rennen für Coke Zero). Erneut eine Super-Idee mit einem grandiosen Timing im Straßenverkehr.

PS: Wäre interessant zu wissen, ob die Lektüre der Zeitungsinhalte am Tablet die Aufmerksamkeit ebenso gefesselt hätte...


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



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