Erhebung von Marketagent.com

Spannender Aspekt der Umfrage: Geht es nach dem Partner, ist klar, wohin die Work-Life-Balance ausschlägt. Ins Privatleben.  Mehr als die Hälfte der Befragten wünschen sich einen Famlienmenschen an die Seite, der im Zweifel der Familie Priorität einräumt. Nur für 38,2 Prozent ist es von Bedeutung, dass der Partner erwerbstätig ist. Und beruflicher Erfolg des Partners ist nur für 16,7 Prozent wichtig.

Streitthema: Mütter in Vollzeit

Auch nach einem Klischee befragte Marketagent die Teilnehmer - ob Vollzeit berufstätige Frauen bzw. Männer gute Eltern sein können. 51,8 Prozent schreiben vollbeschäftigten Frauen sehr gute Mutterqualitäten zu. Damit traut man es dem weiblichen Geschlecht weniger zu als Männern, die von 62,6 Prozent trotz Berufstätigkeit "auf jeden Fall" als gute Väter bezeichnet werden. Skepsis am guten Elterndasein erwerbstätiger Frauen und Männer herrscht vor allem in Russland und Deutschland, in Rumänien und Kroatien ist man hingegen zuversichtlich, die Familie und das Arbeitsleben erfolgreich unter einen Hut zu bringen.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.