Mediaagentur :
Christine Removille wird Global President bei Carat

Removille, die von Accenture kommt, soll die Marken-Innovations-Strategie der zu Dentsu Aegis gehörenden Agentur vorantreiben.

Text: Manuela Pauker

Christine Removille: ab 3. September an der Spitze von Carat.
Christine Removille: ab 3. September an der Spitze von Carat.

Dentsu Aegis verkündet einen Neuzugang in der Führunsgriege: Christine Removille ist ab 3. September neuer Global President bei Carat, der größten Mediaagentur des Networks. Sie folgt auf Will Swayne, der innerhalb des Konzerns eine neue globale Führungsposition übernehmen soll – Details will man bei Dentsu Aegis in den nächsten Monaten verraten.

Christine Removille kommt von Accenture, wo sie in den vergangenen 20 Jahren verschiedene leitende Funktionen inne hatte. Zuletzt war sie im europäischen Gründungsteam von Accenture Interactive; sie verantwortete auch als Managing Director die Bereiche Europa, Lateinamerika und Afrika. Davor war sie in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich bei Leo Burnett und Carat als Senior International Account Director tätig.

Expertin der Produktentwicklung

Die Französin gilt als Expertin im Bereich digitale Transformation; als solche soll sie nun dazu beitragen, die Marken-Innovations-Strategie von Dentsu Aegis voranzutreiben. Peter Huijboom, CEO Media Brands & Global Clients, freut sich über den Neuzugang: Removille werde mit ihrer Erfahrung im Aufbau von Media- und Digital-Angeboten sowie "der Leidenschaft für Innovation und Produktentwicklung" eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Unternehmens spielen.

Dentsu Aegis Network ist Teil von Dentsu Inc. Weltweit agiert das Dentsu Aegis Network mit den zehn globalen Agenturen Carat, Dentsu, Dentsu x, iProspect, Isobar, Mcgarrybowen, Merkle, MKTG, Posterscope und Vizeum.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde