Social-Media-Recruiting :
Glasermeister Sterz findet Azubis dank Facebook-Hit

Mit seinem Stellenangebot wurde Glasermeister Sven Sterz zur Facebook-Berühmtheit. Jetzt präsentiert er seine drei neuen Auszubildenden.  

Text: W&V Redaktion

Über Facebook hat er sie gefunden, auf Facebook stellt er sie vor: Glasermeister Sven Sterz und seine drei neuen Azubis.
Über Facebook hat er sie gefunden, auf Facebook stellt er sie vor: Glasermeister Sven Sterz und seine drei neuen Azubis.

Nach ihrem Facebook-Hit hat die Glaserei Sterz aus dem Raum Cuxhaven ihre erhofften Auszubildenden gefunden. Statt der ursprünglich geplanten zwei Stellen seien nun drei Bewerber eingestellt worden - zwei junge Männer und eine junge Frau.

In einem Clip von "NDR Hallo Niedersachsen" sagt Glasermeister Sven Sterz: "Ich möchte mich bedanken für das Teilen, Kommentieren und Liken. Dadurch habe ich meine Azubis 2018 gefunden." Anschließend steigen die drei jungen Leute aus Transportern der Glaserei und stellen sich als die neuen Lehrlinge vor.

Die Glaserei war am Ostermontag nicht für ein Statement zu erreichen.

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Mehr als drei Millionen Nutzer hatten das Video gesehen, in dem er eine Glasscheibe auf dem Boden zersplittern lässt. Im Scherbenhaufen stehend sagt er darin: "Moin, ich habe zwei Ausbildungsplätze zu vergeben." Herkunft und Schulabschluss seien egal, Zuverlässigkeit sei dagegen sehr wichtig, sagt er mit hörbar norddeutscher Sprachfärbung.

Neben finanziellen Anreizen warb der Glaser mit seinem persönlichen Einsatz. "Ich bin immer für dich da." 

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Hunderte Bewerbungen trudelten ein, 15 Kandidaten kamen schließlich in die engere Auswahl. Und für die 15 hat sich der Glasermeister viel Zeit genommen, "habe mir angehört, was sie zu sagen haben und warum es vielleicht so ist, dass sie unentschuldigte Fehltage hatten oder vom Gymnasium zur Realschule bis zur Hauptschule durchgereicht worden sind", berichtet er dem NRD-Magazin.

Statt der ursprünglich geplanten zwei besetzt er jetzt drei Stellen - in der Hoffnung, nach der Lehre drei selbst ausgebildete Glaser übernehmen zu können.

fs/dpa


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