Klassik-Werber kassieren doppelt so viel wie Digital-Spezialisten

Laut einer Branchenerhebung der "American Association of Advertising Agencies" verdienen Agentur-Executives, Senior-Berater und Top-Kreative aus den traditionellen Häusern oft doppelt soviel wie ihre Kollegen aus den Digitalagenturen.

Text: Markus Weber

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Laut einer Branchenerhebung der "American Association of Advertising Agencies" (4A) verdienen Agentur-Executives, Senior-Berater und Top-Kreative aus den traditionellen Werbehäusern oft annähernd doppelt so viel wie ihre Kollegen aus den Digitalagenturen.

Im Rahmen der Erhebung waren von 251 Agenturen aus dem gesamten US-Gebiet deren in Rechnung gestellte Stundensätze abgefragt worden. Darunter waren alle großen Networks wie Ogilvy, BBDO, Grey, JWT, Y&R, McCann Erickson, Leo Burnett, aber auch kreative Hot-Shops wie Crispin Porter + Bogusky, 72andSunny, Bartle Bogle Hegarty und Spezialisten wie SapientNitro und 360i sowie PR- und Mediaagenturen.

Am höchsten sind die Stundensätze demzufolge nach wie vor in New York, wo für Senior Digital Executives angeblich im Schnitt 350 Dollar pro Stunde in Rechnung gestellt werden - für Top-Kreative aus den klassischen Agenturen aber oft annähernd das Doppelte. Mobile Web Developer kommen einem Bericht des US-Magazins "Advertising Age" zu Folge dagegen auf weniger als 200 Dollar pro Stunde.

Während die Stundensätze der New Yorker Kreativen zurückgehen (Top-Sätzen von 751 Dollar pro Stunde aus dem Jahr 2008 standen im vergangenen Jahr Top-Sätze von 637 Dollar gegenüber) geht es für die Kreativen in den anderen Landesteilen dagegen aufwärts.

Für Account Executives wird in New York heute dagegen mehr bezahlt als noch vor vier Jahren - nämlich im Schnitt 461 Dollar pro Stunde.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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