Die vom Medienkonzern Burda organisierte DLD-Konferenz (Digital Life Design) versucht, Technologiebranche, Politik und Kultur zusammenzubringen. Bei der diesjährigen Auflage (20. bis 22. Januar) treten unter anderem Zalando-Chef Robert Gentz, der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, und der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, auf.

Unter den DLD-Gästen ist auch die Schauspielerin Rose McGowan, die mit ihrer Twitter-Kampagne mit dem Stichwort #MeToo (ich auch) viele Frauen zu persönlichen Berichten über sexuelle Belästigung ermutigte.

Dieses Mal werde es auf der DLD mehr "Nachdenklichkeit" geben, sagte Czerny. "Wir sind nicht ganz so tech-optimistisch wie wir es einmal waren." Auf die anfängliche Euphorie über neue Technologien folge, dass man innehalte und sich frage: "Müssen wir nicht einmal darüber nachdenken, wie wir die Dinge langsamer, ehrlicher, nachhaltiger gestalten können?" Die diesjährige DLD steht unter dem Motto "Reconquer" (zurückerobern). Damit seien etwa die Besinnung auf Werte oder auf Europa gemeint, erläuterte Czerny.


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W&V Redaktion
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